Im Grunde war der berühmte Kiepenkerl von Münster einer der ersten großen Netzwerker der Region. Er transportierte nicht nur Waren, sondern auch Wissen von Ort zu Ort und von Mensch zu Mensch.
Mit dem jüngsten Event in unserer exklusiven Veranstaltungsreihe für Executives und C-Level-Charaktere haben wir genau daran angeknüpft: Wir bringen unterschiedliche Perspektiven aus verschiedenen Branchen zusammen – nur ohne 30 Kilo Last auf dem Rücken.
Am 16. und 17. März 2026 kamen in der schönen westfälischen Stadt zwölf Führungspersönlichkeiten zusammen, um sich intensiv mit einer zentralen Frage auseinanderzusetzen: Wie gelingt Organisationen die Balance zwischen technologischer Innovation und menschlicher Entscheidungsfähigkeit?
Die Denkwerkstatt mit Mark Poppenborg und Lars Vollmer hatte ein klares Ziel: Orientierung schaffen in einem Themenfeld, das von Hype überlagert wird. Denn nur wer versteht, was künstliche Intelligenz leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, wird sie im Unternehmen wirklich wertstiftend einsetzen. Entscheidend ist nicht die Technologie selbst, sondern die Fähigkeit, ihr den richtigen Platz im Zusammenspiel mit menschlicher Urteilskraft zuzuweisen.
Auftakt am Vorabend
Der Einstieg begann bewusst ohne Agenda im klassischen Sinne: ein gemeinsames Dinner, das Raum für Kennenlernen, erste Gedanken und offene Gespräche bot. In entspannter Atmosphäre entstand schnell das, was dann auch die Denkwerkstatt prägen sollte: ein anspruchsvoller Austausch auf Augenhöhe jenseits von Pitches und Buzzwords.


Die Denkwerkstatt
Am eigentlichen Veranstaltungstag wurde aus diesem Einstieg konzentrierte Denkarbeit. In der professionellen und zugleich angenehmen Umgebung des Atlantic-Hotels entwickelte sich ein intensiver Dialog, der weit über die üblichen Diskussionen rund um ChatGPT, Gemini und Co. hinausging.
Statt oberflächlicher Tool-Debatten stand die grundlegende Frage im Zentrum: Wie lassen sich künstliche und natürliche Intelligenz in Unternehmen wirksam organisieren?


Fünf Aspekte prägten die Arbeit besonders:
Klarheit: Ein gemeinsames Verständnis für Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von LLMs im Kontext des Organisationsverständnisses aus Sicht der Soziologie.
Inspiration: Neue Perspektiven auf die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine eröffneten Denkansätze, die weder vom Hype getrieben noch von Skepsis blockiert waren.
Partnerschaftlichkeit: Ein geschützter Raum, in dem eigene Fragestellungen und kritische Reflexion ausdrücklich erwünscht waren – ohne den Druck, sofort Lösungen liefern zu müssen.
Praxisfokus: Konsequente Rückbindung an den Führungsalltag und die Frage: Was bedeutet das konkret für Entscheidungen, Strukturen und Zusammenarbeit?
Experimente: Praktische Arbeit mit einer neuen KI-Lösung, um Chancen und Grenzen unmittelbar erfahrbar zu machen – und das Zusammenspiel von KI und “NI” greifbar werden zu lassen.
Zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Fokus
Mit Mark Poppenborg und Lars Vollmer haben zwei der profiliertesten Stimmen für moderne Organisationsentwicklung die Denkwerkstatt geführt und die gemeinsame Arbeit begleitet.
Mark mit seiner praxisnahen Perspektive auf organisationaler Wirksamkeit und Lars mit seinen Erfahrungen aus der langjährigen Auseinandersetzung mit der Transformation von Arbeit und Führung haben gemeinsam mit den anwesenden Persönlichkeiten ein produktives Spannungsfeld geschaffen, das Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt hat.


Vom Verstehen zum Handeln
Was die Denkwerkstatt besonders gemacht hat, war der Übergang vom Erkenntnisgewinn zur Anwendung. Aus ersten Aha-Momenten wurden konkrete Ansatzpunkte:
- Wo hilft KI wirklich und wo stört sie grandios?
- Welche Entscheidungen sollten bewusst beim Menschen bleiben?
- Wie verändern sich Führung und Verantwortung?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen nicht mit fertigen Lösungen aus der Veranstaltung, dafür mit strategischer Klarheit und neuen Denkwerkzeugen für die eigene Organisation.
Die zwei Tage in Münster waren kein klassisches Event, sondern ein Arbeitsraum für Führung; ein exklusiver Kreis, der sich bewusst Zeit genommen hat, um eine der zentralen Fragen unserer Zeit ernsthaft zu durchdringen: Wie gelingt das Zusammenspiel von Mensch und Maschine – jenseits von Hype, mit realistischem Blick und gesunder Skepsis.
Transformation ist notwendig – gestalten Sie sie unternehmerisch!
Der nächste Termin unserer Veranstaltungsreihe für Executives steht unmittelbar bevor: Das kommende Masterclass-Event mit Wolf Lotter und Oliver Sowa, zwei der führenden Stimmen, wenn es um die Transformation der Industrie- in eine Wissensgesellschaft geht, wird sich darum drehen, wie diese notwendige Transformation unternehmerisch gestaltet wird: Dazu laden wir Sie am 14. April 2026 herzlich nach Wiesbaden ein! Alle Infos gibt es auf unserer Infoseite zum Event.